Von Flüssigkeitsleckagen gefährdete Bereiche im Rechenzentrum überwachen und massiven Betriebsstörungen vorbeugen

11.08.21 09:45:00 MESZ

Für gewöhnlich haben Rechenzentrums- und Facility-Experten das Thema Leckage-Prävention nicht immer auf ihrem Radar, weil häufig davon ausgegangen wird, dass da damals schon irgendwie bei der Errichtung und Einrichtung des Rechenzentrums daran gedacht und irgendwas gemacht worden ist. In den Fokus rückt das Thema dann meistens erst, wenn es zu einem Vorfall kommt – und dann geht’s oft aber richtig ans Eingemachte: Denn dringt Flüssigkeit in die sensiblen Bereiche eines Rechenzentrums ein, drohen Systemstörungen, Geräte- und Anlagenausfälle sowie im schlimmsten Fall derart gravierende technische und bauliche Schäden an der gesamten Infrastruktur, dass der Betrieb sowie alle über die IT ursprünglich bereitgestellten Services zum Erliegen kommen können. Damit eine solches Worst-Case-Szenario gar nicht erst eintritt, empfiehlt es sich, die eigene Rechenzentrumsumgebung einmal genau unter die Lupe zu nehmen, ob ein ausreichender Schutz vor Flüssigkeitseinbrüchen besteht und ein entsprechendes Frühwarnsystem tatsächlich installiert wurde und sich in Betrieb befindet. Ist dies nicht der Fall, sollte schleunigst und je nach Anforderung, ein punktuelles oder engmaschiges Leckage-Monitoringsystem nachgerüstet werden. Zu diesem Zweck führt Daxten, der Anbieter von smarten Lösungen zur Optimierung von Rechenzentren, die SeaHawk-Lösung von RLE in seinem Portfolio. Die dazugehörigen Module spüren selbst kleinste Flüssigkeitsaustritte im Rechenzentrum auf, lokalisieren diese und lösen Warnmeldungen aus, so dass Rechenzentrumsfachkräfte oder DCIM- oder BMS-Systeme umgehend Gegenmaßnahmen ergreifen beziehungsweise automatisch einleiten können, bevor es zu einer akuten Bedrohung und den damit einhergehenden Risiken und Folgen kommt.

Die kabelbasierte SeaHawk-Überwachungslösung kann über Punktdetektoren, Sensorkabel oder aus einer Kombination von beiden Sensorarten in allen von Leckagen bedrohten Bereichen im Rechenzentrum errichtet werden. Lokal eingesetzte Zonen-Controller oder Remote-Controller zur Fernüberwachung übernehmen die Registrierung und Lokalisierung von sowie Alarmierung bei auftretenden Flüssigkeitslecks. Sobald die Fühler der Detektoren und Sensorkabel in Berührung mit Wasser, Säuren, Basen oder weiteren Gefahrenklasseflüssigkeiten kommen, lösen die Zonen- oder Remote-Controller modellabhängig einen akustischen oder optischen Alarm aus und generieren Warnmeldungen, die per SNMP oder E-Mail an das Rechenzentrumspersonal geschickt werden. Je nach Ausführung verfügen die Controller über 4-20mA Strom- oder Trockenkontakt-Schnittstellen und können über Ethernet, N2, Modbus oder BACnet kommunizieren. Letztere ermöglichen die Integration der Monitoring-Lösung in übergreifende Datacenter Infrastructure Management- oder Building Management-Anwendungen

Neben diesem fest verdrahteten System bietet Daxten auch eine funkbasierte Lösung namens RLE WiNG an, die sich besonders einfach in Bestandsrechenzentren nachrüsten lässt. Die Funktechnologie erspart dabei einiges an Verkabelungs- sowie Einrichtungsarbeit und bindet viele Kilometer Sensorkabel und Hunderte von Punktdetektoren in das Überwachungssystem ein. Alle zehn bis zwanzig Sekunden melden die WiNG-Sensormodule per Funk an eine Management-Einheit, ob es zu einem Flüssigkeitskontakt gekommen ist. Sollte dies der Fall sein, wird visuell und auch per automatisch generierter Benachrichtigung alarmiert, die Position der Leckage per webbasierter Nutzerschnittstelle angezeigt und es können sofortige Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Zu beziehen sind diese Frühwarnsysteme sowie weitere Lösungen für das Monitoring von Rechenzentren über info.de@daxten.com sowie +49 (0)30 8595 37-0.