Funkgestütztes Frühwarnsystem für Flüssigkeitsleckagen schützt Rechenzentren vor verheerenden Fluten

20.05.19 10:30:00 MESZ

Verständlicherweise haben Rechenzentrums- und Facility-Experten das Thema Leckage-Prävention nicht immer auf dem Schirm, weil häufig davon ausgegangen wird, dass da damals schon irgendwie bei der Errichtung und Einrichtung des Rechenzentrums daran gedacht und irgendwas gemacht worden ist. Aber kann man es sich leisten, angesichts der von Flüssigkeitsleckagen ausgehenden, erheblichen Risiken wie Geräte- und Anlagenausfälle, technische oder bauliche Schäden nur auf ein Irgendwie oder Irgendwas zu vertrauen? Oder wäre es nicht eher sinnvoll, eine kurze Bestandsaufnahme durchzuführen, inwieweit die eigene RZ-Infrastruktur im Fall der Fälle tatsächlich vor der Gefahr geschützt ist, dass aus einem anfangs winzigen Wassertropfen eine Flutwelle im Rechenzentrum entsteht? Und sollten hier Defizite festzustellen sein, wäre es da nicht naheliegend zu prüfen, wie etwaige Überwachungsschwachstellen am besten mit einem zeitgemäßen und ganzheitlichen Frühwarnsystem behoben werden können?

Sowohl für die Bestandsaufnahme als auch für die technische Lösung hält Daxten, der Berliner Spezialist für RZ-Optimierungen, eine Lösung parat: Eine kostenfrei erhältliche Checkliste unterstützt das RZ-Fachpersonal zunächst dabei, das Gefahrenpotenzial für und durch Leckagen in der eigenen Rechenzentrumsumgebung einzuschätzen. Zudem hält diese auch erste Tipps bereit, was es bei der Wahl eines Leckage-Detektionssystems zu beachten gilt. Ist die Nachrüstung oder Erweiterung eines solchen Systems im Bestand angezeigt oder soll es erstmalig in neu entstehenden Umgebungen installiert werden, stehen verschiedene Module zur Verfügung, um der jeweiligen Anforderung am besten entsprechen zu können.

Dazu zählen zum Beispiel verdrahtete Punktdetektoren, Sensorkabelstrecken und Controller des RLE Seahawk-Systems, die im Rechenzentrum eine punktuelle oder auch engmaschig-flächendeckende Überwachung von leckagegefährdeten Arealen gestatten. Kommt es zu einem Kontakt mit Wasser, Basen, Säuren oder anderen Gefahrenklasseflüssigkeiten, wird umgehend gewarnt und, wahlweise über eine Benutzerschnittstelle oder eine beliebige BMS- oder DCIM-Anwendung, angezeigt, wo genau sich die Leckage befindet. Als einfache Faustformel gilt: Je schneller die Warnmeldung, Ortung und schließlich das Beheben erfolgen, desto geringer sind die Risiken, Schäden und deren Folgen.

Neben diesem fest verdrahteten System führt Daxten auch eine funkbasierte Lösung namens RLE WiNG im Portfolio, die sich besonders einfach in Bestandsrechenzentren nachrüsten lässt. Die Funktechnologie erspart dabei viel Verkabelungs- sowie Einrichtungsarbeit und bindet viele Kilometer Sensorkabel und Hunderte von Punktdetektoren in das Überwachungssystem ein. Alle zehn bis zwanzig Sekunden melden die WiNG-Sensormodule per Funk an eine Management-Einheit, ob es zu einem Flüssigkeitskontakt gekommen ist. Sollte dies der Fall sein, wird über den Manager visuell und auch per automatisch generierter Benachrichtigung alarmiert, die Position der Leckage per GUI angezeigt und es können sofortige Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Die oben erwähnte Checkliste kann ab sofort kostenfrei über info.de@daxten.com oder +49 (0)30 8595 37-0 angefordert werden.