Damit eine kleine Wasserleckage im Rechenzentrum nicht zu einem riesigen Problem wird

08.10.13 10:15:00 MESZ

Dringt Flüssigkeit in die sensiblen Bereiche eines Rechenzentrums ein, drohen Systemstörungen, Geräte- und Anlagenausfälle sowie im schlimmsten Fall derart gravierende technische und bauliche Schäden an der gesamte RZ-Infrastruktur, dass der Betrieb sowie alle über die IT ursprünglich bereitgestellten Services zum Erliegen kommen können. Damit eine solches Katastrophenszenario gar nicht erst eintritt, empfiehlt es sich, die von Leckagen bedrohten Areale in Serverräumen und Rechenzentren entweder punktuell oder über ein engmaschiges Monitoring-System zu überwachen. Für diese Aufgabe hat Daxten, eine führende Anbietern von smarten Lösungen zur Optimierung von Rechenzentren, ihr Portfolio um SeaHawk Leckage-Detektion-Lösungen von RLE erweitert. Die Systeme spüren über Sensoreinheiten selbst kleinste Flüssigkeitsaustritte im Rechenzentrum auf, lokalisieren diese und lösen Warnmeldungen aus, so dass RZ-Fachkräfte oder DCIM- oder BMS-Systeme umgehend Gegenmaßnahmen ergreifen beziehungsweise automatisch einleiten können, bevor es zu einer akuten Bedrohung und den damit einhergehenden Risiken und Folgen kommen kann.

Die SeaHawk-Überwachungslösung kann über Punktdetektoren, Sensorkabel oder aus einer Kombination von beiden Sensorarten in allen von Leckagen bedrohten Bereichen im Rechenzentrum errichtet werden. Lokal einsetzbare Zonen-Controller oder Remote-Controller zur Fernüberwachung übernehmen die Registrierung und Lokalisierung von sowie Alarmierung bei auftretenden Flüssigkeitslecks und komplettieren das Detection-System. Sobald die Fühler der Detektoren und Sensorkabel in Berührung mit Wasser, Säuren, Basen oder weiteren Gefahrenklasse-Flüssigkeiten kommen, lösen die Zonen- oder Remote-Controller je nach Ausstattung einen akustischen und/oder optischen Alarm aus und generieren Warnmeldungen, die per SNMP oder Email an das RZ-Personal geschickt werden. Modellabhängig verfügen die Controller über 4-20mA Strom- oder Trockenkontakt-Schnittstellen und können über Ethernet, N2, Modbus oder BACnet kommunizieren. Letztere ermöglichen die Integration des SeaHawk Leckage-Monitoring-Lösung in übergreifende Monitoring, Datacenter Infrastructure Management- oder Building Management-Systeme.

Laut Hersteller lässt sich das modular aufgesetzte Überwachungssystem für jede Anforderung konfigurieren und exakt nach Bedarf erweitern. Auf diese Weise soll allen Einsatzbereichen, sowohl im kleinen Serverraum oder Datacenter-Container als auch in mittelgroßen Rackumgebungen oder Enterprise-Rechenzentren, entsprochen werden können.