Grundkonzept
Die neuesten AutoView-Module vereinen in sich alle Vorzüge analoger und digitaler Serveradministration: Eine Kombination aus analogem, lokalen Serverzugang und IP-basierter Remote-Zugriffsmöglichkeit gestattet Administratoren eine effiziente Rund-um-die-Uhr-Steuerung und Überwachung ihrer Multiplattform-Server von jedem beliebigen Ort aus. Der AutoView 1000R bietet zwei Administratorn komfortablen und sicheren Zugriff auf bis zu 16 PS/2-, USB-, oder SUN-Server. Unterstützt werden dabei jeweils ein lokaler User und einer over IP. Beim AutoView 2000R, der ebenfalls über 16 Ports verfügt, erhalten zwei User über IP-Verbindungen und ein lokaler User Zugang zu ihren Geräten. Zum kompletten Lieferumfang beider AutoView-Lösungen gehört das Management-Tool AVWorks.
AVWorks
Das Software Management-Tool AVWorks ist gleichzeitig Systemverwaltung und Bedienoberfläche für den AutoView 1000R/ 2000R. Über diese Client-basierte Applikation erhalten Systembetreuer einfach per Mausklick über beliebige TCP/IP-Verbindungen direkten Zugang zu allen angeschlossenen Rechnern und können diese von überall her bedienen, als säßen Sie direkt vor ihnen. Über AVWorks werden Geräte- und Benutzerprofile eingerichtet, Zugangsberechtigungen erteilt und Passwortebenen definiert. Alle über AVWorks eingerichteten Profile werden auf der entsprechenden AV1000R- oder AV2000R-Einheit gespeichert. Jede Benutzeranmeldung wird nach Standard DES, 3DES, 128 bit verschlüsselt und zentral in einer Datenbank protokolliert. Die Übermittelung der KVM-Signale über das IP-Netz zum Benutzer wird durch das SSL-Verfahren geschützt.
AVRIQ
Das AVIRQ Kabelinterface greift die KVM-Signale der Server in einem Rack ab und leitet diese über eine CAT-5-Strecke direkt weiter an den AV1000R/2000R. Der Verkabelungsaufwand wird durch Nutzung der CAT-5-Technologie drastisch reduziert. Das schafft Platz in Serverschränken und beugt potenziellen Störquellen vor. Konfigurierungen werden mit dem AVRIQ zum reinsten Kinderspiel, denn der AVRIQ-Adapter verfügt über einen integrierten Speicher, der jedem angeschlossenen Server automatisch eine eigene Kennung zuweist. Der Vorteil: Die Verwaltung der Server-Anschlüsse erfolgt nur noch über die zugewiesene ID und nicht länger über die einzelnen Ports des AVR1000R/2000R. Die Keep-Alive-Funktion des AVRIQ gestattet es, Rekonfigurierungen am AV1000R/2000R vorzunehmen, ohne dass ein Neustart der angeschlossenen Rechner durchgeführt werden muss.
Eigenschaften
- Bietet einem lokalen und einem IP-Remote-Benutzer Zugriff auf bis zu 16 Server
- Direkter analoger Server-Zugriff am Rack oder über IP-Netze vom Rechenzentrum oder jedem Ort der Welt aus
- Übertragung der KVM-Signale zwischen Zielcomputer und entferntem Administrator über Ethernet/Internet
- Keine Installation von Soft- oder Hardware am Computer
- Garantiert hohe Zuverlässigkeit und Anwenderfreundlichkeit sowie ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis
- Multiplattform-Unterstützung für PS/2-, Sun- oder USB-Server
- Nahezu Echtzeitübertragung der digitalisierten KVM-Signale
- Autosensing 10/100Mbit-Ethernet-Schnittstelle
- Übertragung der KVM-Signale über TCP/IP
- Emuliert PS/2- oder USB-Maussignale auf dem Server
- Bildauflösung bis zu 1600 x 1200 @ 75 Hz am analogen Port, 1280 x 1024 @ 75 Hz am digitalen Port
- Client-basierte Systemverwaltung und Bedienoberfläche AVWorks (Im Lieferumfang eines jeden AV1000R/AV2000R enthalten.)